Sprechende Figur
Das Kind spricht ins Mikrofon, die Figur wippt und spricht mit. Als Video ins Buch, etwa als Steckbrief. Das Prinzip kennen viele aus Chatterpix.
Kinder-App · Entwurf vom 26. Oktober 2026
Kinder fotografieren ihre Zeichnung. Die Figur bewegt sich von selbst, zieht in eine Welt und landet als Video im Book Creator. Für Kindergarten und Primarschule, später für die Sek.
Der Kern ist vor allem eine neue Oberfläche auf vorhandener Technik.
iPad quer. Tippe auf die großen Knöpfe im Bild. Die Figur ist das Möhren-Monster aus der App, die Bewegungsbilder sind echte Exporte.
Arme und Beine erkannt
Kamera
Deine Figur
Aufnehmen
Wie heißt dein Tanz?
Bewährte Ideen kennen Schulen schon aus anderen Apps, ungewöhnliche gibt es so noch nicht. Den Aufwand habe ich geschätzt, gemessen an der Technik, die schon läuft.
sicher für den ersten Kindertest
Das Kind spricht ins Mikrofon, die Figur wippt und spricht mit. Als Video ins Buch, etwa als Steckbrief. Das Prinzip kennen viele aus Chatterpix.
Ausmalbild malen, scannen, und das Tier schwimmt ins große Becken am Beamer. Antippen, und es flitzt davon, wie im Sketch Aquarium von teamLab.
Zwei Kinder führen ihre Figuren mit dem Finger über die Bühne und erzählen dazu. Daraus wird ein kurzer Film, wie bei Puppet Pals.
Alle Figuren der Klasse laufen am Elternabend in einer Schleife. Mit Selbstporträts wird daraus ein Rätsel, bei dem die Eltern raten, wer wer ist.
noch nirgends so gesehen
Am Anfang gibt es keinen Aufnahme-Knopf. Die Figur macht live nach, was das Kind vor der Kamera tut. Wenn es gefällt, wird aufgenommen.
Hier geht es andersherum. Die Figur macht eine Pose vor, die Klasse macht sie nach, und die Kamera hakt ab. Eine Bewegungspause mit den eigenen Figuren.
Das Blatt wird zweimal gefaltet. Drei Kinder malen Kopf, Bauch und Beine, ohne die anderen Teile zu sehen. Die Falzlinien sagen der App, wo die Gelenke sitzen.
Ein Karton mit Schlitz, drinnen eine Kamera. Zeichnung einwerfen, und am Beamer läuft die Figur aus einem Tor. Der Museumsmoment fürs Schulzimmer.
Die Figur wohnt auf dem Klassen-iPad. Sie schläft nachts, wacht morgens auf und will gemaltes Futter und eine gemalte Mütze.
Ein Kind tanzt vor, und alle Figuren der Klasse tanzen gleichzeitig mit. Morgen tanzt ein anderes Kind vor.
Ein Bilderbuch in die Kamera halten, die Figur antippen, und sie springt aus dem Buch. In der Klasse meist erlaubt (Eigengebrauch, URG Art. 19), veröffentlichen nicht.
Ein Werkzeug, drei Stufen. Je jünger die Kinder, desto mehr übernimmt die Lehrperson.
Zyklus 1 · KG bis 2. Klasse
Die Lehrperson fotografiert und speichert. Die Kinder tippen Bewegung und Welt.
Zyklus 2 · 3. bis 6. Klasse
Die Kinder machen alles selbst, auch den Export.
Zyklus 3 · Sek
Dafür gibt es schon das Werkzeug mit allen Reglern.
Acht Befunde, die Entscheidungen ändern, jeweils mit der Folge für die App.
Laut eigener Hilfe gehen Bilder als PNG, JPG oder HEIC und Videos als MP4, MOV, WebM oder M4V. Animierte GIFs gibt es nur über die eingebaute Giphy-Suche, uneingeschränkt nur mit Premium. Videos laufen im Lesemodus; Autoplay und Schleife sind nicht beschrieben. Eingebettete Webseiten erscheinen als Link, der sich darüber öffnet.
Book Creator Hilfe, Stand 5. August 2025 [1–4]Folge„Für Book Creator“ erzeugt ein Video mit drei Durchläufen und einem guten Startbild. GIF bleibt als zweiter Knopf für andere Apps.
Tippen ist für Vorschulkinder die natürlichste Geste. Die Rückmeldung soll schon beim Berühren kommen. Am unteren Rand lösen aufliegende Handgelenke ungewollt aus. Für Abbrechen und Löschen: Ja und Nein mit Farbe und Symbol.
Sesame Workshop 2012, Auswertung von über 50 Studien [5]FolgeVorlese-Sprechblase auf jedem Bildschirm. Nichts Wichtiges am unteren Rand. Rückfragen grün und rot mit Symbol.
Kinder verfehlen kleine Ziele häufiger, vor allem am Bildschirmrand, und berühren oft ungewollt. Für 5- bis 6-Jährige gehören Nachfahren, Doppeltippen und Ziehen zu den schwierigsten Gesten.
Anthony 2019, MTAGIC-Projekt mit 116 Kindern, und dort zitierte Studien [6]FolgeAlles per Antippen. Große Ziele mit Abstand zum Rand. Versehentliche Doppelberührungen ignorieren.
Bei teamLab malen Kinder ein vorgedrucktes Meerestier aus und scannen es, dann schwimmt es ins große Becken. Antippen lässt es davonschwimmen, Futter erscheint, wenn man nah herangeht.
teamLab [7]FolgeAusmalbilder sind der sichere Einstieg im Kindergarten. Welten reagieren auf Antippen.
Im Vergleich von sieben Modellen an Säuglingsvideos lagen alle außer DeepLabCut und MediaPipe ohne Nachtraining gleichauf, ViTPose vorn. Eine Studie zu Schulkindern habe ich nicht gefunden.
arXiv 2406.17382 [8]FolgeMediaPipe bleibt wegen Tempo und Größe (9 MB). Bewegungen glätten, live zeigen und im Kindertest prüfen.
Seit Safari 13.1 löscht der Tracking-Schutz IndexedDB und LocalStorage einer Website nach sieben Tagen Safari-Nutzung ohne Besuch. Apps auf dem Home-Bildschirm zählen eigenständig, dort erwartet WebKit kein Löschen.
WebKit-Blog, 24. März 2020 [9]FolgeDie Kinder-App kommt als Home-Bildschirm-App auf die Klassen-iPads. Fertige Figuren zusätzlich exportieren oder auf einem Klassen-Server sichern.
Gemessen im Projekt: Posenmodell für Zeichnungen 63 MB, Kamera-Posenmodell 9 MB plus 12 MB Laufzeit, ONNX-Laufzeit 13 MB, Freisteller 4 MB. 25 iPads ziehen so 2,5 GB durchs Schul-WLAN.
eigene Messung, ProjektordnerFolgeEinmal laden und offline halten. Das Kamera-Modell erst bei „Neue Bewegung“ laden. Ein kleineres Zeichnungsmodell lohnt sich später.
Im Zyklus 1 wird Medien und Informatik integriert unterrichtet. imedias (FHNW) nennt für diese Stufe Trickboxx, Bildbearbeitung und Bilderbücher. Der Kompetenzbereich MI.1.3 heißt „Medien und Medienbeiträge produzieren“.
FHNW imedias, PH Schwyz [10, 11]FolgeIm Zyklus 1 passt die App zu Gestalten, Sprache, NMG und Bewegung. Ab Zyklus 2 trägt sie direkt zu MI.1.3 bei.
Vier Fragen vor dem Bauen, jeweils mit meinem Vorschlag.
Frage 1
Vorschlag: Ja. Gleiche Technik, eigene Oberfläche, etwa unter /lebendig/kinder/. Das ist bewusst anders als das kompakte Werkzeug-Layout vom September. Das Werkzeug bleibt für Lehrpersonen, Sek und Spieleprojekte.
Frage 2
Vorschlag: Ich gehe von iPads mit Safari aus, weil dort auch Book Creator läuft. Das legt Video-Format, Kamera und Speicher fest. Chromebooks gingen auch, dort wird das Video WebM.
Frage 3
Vorschlag: Ein Gerät am Beamer geht sofort. Sollen alle iPads ihre Figuren in eine gemeinsame Welt schicken, braucht es einen kleinen Klassen-Server.
Frage 4
Vorschlag: Der Kern wie im Prototyp, dazu Zauberspiegel und Klassen-Aquarium. Als ungewöhnliche Probe eines von beiden: Faltmonster oder „Mach’s nach!“.
Figuren: Beispielzeichnungen aus Meta Animated Drawings (MIT-Lizenz). Die Bewegungsbilder des Möhren-Monsters sind Exporte aus der App unter bastelkram.ch/lebendig.